Recruitee Radio | Onboarding mit der sennder-Academy

Zuletzt aktualisiert:
14.12.2020
29/9/2021
Minuten zum Zuhören
Gast:
Sabrina Gläser

Auch verfügbar auf Spotify und Apple Podcasts.Das Onboarding neuer Mitarbeiter*innen setzt den Ton für die gesamte Beschäftigungszeit. Studien haben bereits bewiesen, dass negative Erfahrungen in den ersten Wochen zu schnellen Kündigungen führen. Wie schafft man also ein positives Onboarding?Darüber haben wir mit Sabrina Gläser, Culture Managerin bei sennder gesprochen. Sennder ist ein international tätiges Logistik-Unternehmen mit Sitz in Berlin. In 7 Standorten in Europa beschäftigt sennder heute 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.Als Sabrina Gläser vor 3 Jahren bei sennder angefangen hat, gehörte sie zu den ersten 15 Mitarbeiter*innern. Jetzt fangen pro Monat 30 - 40 neue Personen bei sennder an. Um den neuen Mitarbeiter*innen von Anfang an den sennder-Spirit spüren zu lassen, hat sich das Unternehmen etwas ganz besonderes ausgedacht: Die sennder-Academy.In dieser Folge des Recruitee Radios sprechen wir mit Sabrina über die folgenden Dinge:

  • Warum ein ausgefeiltes Onboarding-Programm so wichtig ist
  • Den Gedanken hinter der sennder-Academy
  • Wie sich die Academy aufgrund von Corona verändert hat
  • Wie man ein digitales Oboarding erfolgreich aufstellt
  • Und wie man den Erfolg von Onboarding-Programmen messen kann

Transkript

Luisa Merle Spardel: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcast. Ich freue mich total heute eine alte Studienkollegin von mir als Gast dabei zu haben, die Sabrina Gläser von sennder. Wir haben zusammen in Berlin studiert und sind jetzt irgendwie beide in der HR-Welt angekommen. Deswegen freue ich mich total, heute mit ihr über ein spannendes Projekt von sennder zu sprechen. sennder ist ein Logistikunternehmen oder Start-Up aus Berlin, wurde 2015 gegründet, haben seitdem ein enormes Wachstum erlebt und haben vor gar nicht so langer Zeit die sennder Academy gegründet, eine Onboarding Academy für die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und genau darüber möchte ich heute mit Sabrina sprechen. Hallo Sabrina, schön, dass du da bist.

Sabrina Gläser: Hallo Luisa. Vielen Dank für die Einladung und schön, dass wir uns natürlich jetzt auch hier in der HR-Welt wiedertreffen. Ich freue mich total, hier zu sein. Dass wir heute über die sennder Academy sprechen, das ist wirklich sehr spannend, dass du mich auch angeschrieben hast, vielen Dank. Und dann bin ich auch superfroh, euch allen und dir natürlich auch, ein bisschen was über die Academy zu erzählen und was eigentlich dahinter steht.Luisa: Ja, super. Ich freue mich, dich wieder zu hören, sehen tun wir uns ja leider nicht, aber immerhin über das Audio. Lass uns doch einfach mal damit starten, dass du dich kurz vorstellst, und vielleicht auch einfach mal erklären kannst, wie du eigentlich ins Culture-Team bei sennder gekommen bist.

Sabrina: Gerne. Also meine Reise mit sennder hat schon vor über drei Jahren angefangen und bin damit auch schon eine der etwas längeren Mitglieder der Firma. Wir haben damals wirklich buchstäblich in der Garage in Kreuzberg angefangen, so wie man sich eigentlich in den besten Start-Up Stories vorstellt. Ich werde auch nicht vergessen, wie ich da noch mit gefühlt drei anderen Leuten an einem Tisch gesessen habe, das wäre heute in Corona-Zeiten gar nicht mehr möglich, damals gar kein Problem gewesen, und sind dann auch ziemlich schnell auch in verschiedene andere Büros gezogen rund um Berlin. Und während meines Studiums an der HTB habe ich damals jedoch im Finance Team gearbeitet, was jetzt dann sich rausgestellt hat, dass es nicht unbedingt mein Glanzbereich ist. Nachdem ich dann mein Studium abgeschlossen habe, kam dann die liebe Saskia auf mich zu und hatte mich damals schon angesprochen, ob ich nicht gerne im neu gegründeten Culture-Team arbeiten möchte. So hat sich das jetzt auch dahin entwickelt, dass wir heute ein großes internationales People-Team haben und das Culture-Team ein Teil dieses Teams ist und wir natürlich jetzt einfach dafür da sind, die Mitarbeiter zu unterstützen und sennder natürlich stetig voranzutreiben.

Luisa: Kannst du da nochmal ein bisschen mehr zu euch sagen, also was ist sennder und was macht ihr genau?

Sabrina: Genau. Wie du schon richtig gesagt hast, wir wurden 2015 gegründet von David. Der hat sich damals eigentlich zur Aufgabe gemacht, die Same Day Delivery Parcels für Amazon und Zalando auszuliefern. Leider wurde dann relativ schnell klar, dass das nicht ganz skalierbar ist, dieses Modell, und dann kam auch schon Davids Co-Founder dazu, Julius und Nico, die dann alle zu dritt das Geschäftsmodell nochmal überarbeitet haben und sich dann eher Richtung der etwas eingestaubten Logistikindustrie orientiert haben. Die Anfangszeit war natürlich superspannend. Wie gesagt, fing alles in der Garage an, und nun haben wir mehrere digitale Plattformen, die Händlern und auch Fuhrunternehmen dazu verhelfen, digitaler zu werden, und wir natürlich auch die Branche jetzt zum nächsten Level bringen wollen und versuchen, kein Fax und auch keinen Handschlag mehr sozusagen dort zu verfolgen, sondern wirklich alles über unsere digitalen Plattformen. Schon seit Beginn war es den Gründern superwichtig, dass das Team wirklich zusammenarbeitet, wir eine gute Kultur haben und auch wenn es mal stressig war, Spaß stand wirklich auch immer ganz weit oben und das sieht man jetzt, finde ich, auch weiterhin in der Reise, die wir hier vollbracht haben.

Luisa: Weißt du noch, wie viele Mitarbeiter ihr hattet, als du angefangen hast, und wie viele ihr jetzt habt?

Sabrina: Ja, damals waren wir 15 und heute sind wir 650, also eine superspannende Reise.

Luisa: Wow. Ja, das innerhalb von drei Jahren? Weil du hattest gesagt, du hattest vor drei Jahren angefangen, dort zu arbeiten.

Sabrina: Genau, innerhalb von drei Jahren sind wir jetzt wirklich super gewachsen. Das kam jetzt natürlich auch, wir haben im letzten halben Jahr zwei Firmen akquiriert, einmal Everoad, die sind aus Frankreich, und dann noch Uber Freight aus den Niederlanden. Da waren jeweils in jeder Firma circa 70 Leute und die sind ja sozusagen bei uns auch integriert, und deswegen haben wir jetzt in diesem Jahr nochmal ein riesigen Sprung gemacht. Aber im Durchschnitt haben wir vorher und haben wir auch jetzt circa 30 bis 40 Neustarter im Monat.Luisa: Wow. Und das selbst in diesem Jahr, das ist ja echt bemerkenswert. Cool.

Sabrina: Genau, also trotz Coronakrise. Das hat natürlich leider vielen Unternehmen auch einen Rückschlag erteilt, aber bei uns ging es zum Glück ganz gut weiterhin voran.

Luisa: Das ist eigentlich eine spannende Überleitung in die sennder Academy. Du hattest eben gesagt, dass im Schnitt 30 bis 40 neue Personen bei euch im Monat anfangen, und die sennder Academy ist ja eine Academy für die Neustarter. Was genau verbirgt sich denn überhaupt hinter dieser sennder Academy?

Sabrina: Genau, sehr gute Frage, vielen Dank. Die Academy bezeichnen wir sehr gerne als Flagship Programm. Das rührt natürlich daher, dass die sennder Academy einfach für uns als Ebenbild der Kultur steht, die wir bei sennder verfolgen, auch ganz getreu dem Motto "Succeed as a Team". Wir wollen natürlich, dass all unsere Neustarter einfach eine tolle Erfahrung haben, wenn sie zu sennder kommen. Ich glaube, das kennen auch viele, die neu in einer Firma anfangen und man ist prinzipiell erstmal ein bisschen erschlagen von allem, jetzt vor allem auch in der ganzen Remote-Welt. Man kennt keinen so wirklich und es ist immer ein bisschen schwierig, da auch die Connections zu entwickeln, und das versuchen wir natürlich mit der sennder Academy einfach voranzutreiben, dass jeder sich direkt willkommen fühlt. Und im Endeffekt ist es natürlich auch wichtig, dass wir direkt von Anfang an auch die Grundstrukturen der Firma vermitteln, wer wir sind, was wir sind, was es für verschiedene Teams gibt. Letztendlich ist man auch, bei einer Größe von 650 Personen, hat man auch gefühlt zahllose Teams, verschiedene Aufgabenbereiche, und damit wollen wir natürlich auch einfach dann sicherstellen, dass jeder weiß, was machen wir eigentlich. Zusammenfassend kann man das wirklich auch mit drei Grundsätzen definieren, das ist jetzt in Englisch. Das ist einmal "Inspire", das haben wir für uns definiert, dass wirklich unsere ganzen Neustarter auch inspiriert werden, sennder kennenzulernen, und es soll natürlich auch neue Türen eröffnen, den Horizont erweitern und dabei helfen, sich einzuleben. Das wird definitiv vorangetrieben durch unsere Presenter, die wirklich jeden Monat einen outstanding Job machen, wirklich, die jede Session-- Also wir haben circa 20 Sessions, und jede davon wird von einem internen sennder-Mitarbeiter geleitet, gehalten und auch vorbereitet. Deswegen sind sie wirklich eine maßgebliche Unterstützung in dem Sinne. Dann natürlich "Connect". Wir wollen einen geschützten Raum schaffen für alle Neustarter, dass sie sich in Ruhe miteinander treffen können und auch vertraut werden, weil, wie gesagt, mit steigender Mitarbeiterzahl sich dort kennenzulernen ist, glaube ich, einfach mittlerweile sehr schwierig. Und dann "Challenge", ist letztendlich auch eine volle Woche mit viel Input und wir wollen, dass die Neustarter alles mitnehmen und dort Informationen sammeln, und dann auch eine erfolgreiche Karriere hier bei sennder starten können.

Luisa: Du hattest es eben genannt, die Academy geht sozusagen eine Woche, immer am Anfang des Monats, wenn alle neu starten, oder wie regelt ihr das zeitlich?

Sabrina: Genau, bei uns fangen wirklich alle Mitarbeiter am ersten Montag des Monats an. Das kann auch mal der 7. sein, oder auch mal der 1. Aber prinzipiell wollen wir wirklich, dass alle Leute am gleichen Tag anfangen. Wir haben wirklich schnell mitbekommen, dass man einfach den Überblick verliert, wenn du 40 Mitarbeiter hast aus sieben Büros, jeder fängt an einem unterschiedlichen Tag an, man kann es einfach nicht richtig skalieren und nicht organisieren. Deswegen haben wir für uns die In-House-Regel erschaffen, dass man nur am ersten Montag anfangen kann. Ist zum Anfang wirklich auch auf ein bisschen Pushback gestoßen, aber mittlerweile ist es wirklich so, dass alle auch da am gleichen Strang ziehen, weil es sich positiv auf die Organisation auswirkt und auch bei den Mitarbeitern, weil man möchte natürlich ja auch dort einen guten Eindruck hinterlassen. Also dass man da wirklich jetzt gefühlt nicht den Laptop nicht vergisst und da die Maus nicht vergisst, sondern wirklich alles in geregelten Bahnen abläuft.Luisa: Du hast eben erwähnt, dass ihr sieben Büros oder Standorte habt. Ich nehme an, das ist auch international. Heißt das, dass die sennder Academy auch für alle Neustarter international ist? Oder habt ihr das noch mal aufgegliedert auf die unterschiedlichen Standorte?

Sabrina: Nein, das ist wirklich international für alle Neustarter aus allen sieben Büros. Ich kann einmal ganz kurz aufstellen. Wir sind in Riga, Wroclaw, Mailand, Madrid, Amsterdam, Paris und Berlin. Jetzt habe ich auch keinen vergessen? Genau. Da arbeite ich ganz eng mit all den Personalern aus jedem Büro zusammen. Die übernehmen dann erst mal das Pre-Onboarding natürlich, was jetzt die ganzen Arbeitsverträge angeht. Und alles, was danach kommt, läuft aber wirklich die erste Woche über mich. Dass ich wirklich die Informationspakete rausschicke an die Leute, und sie dann die erste Woche online an den ganzen Zoom-Kursen teilnehmen.Dementsprechend sind natürlich auch alle Kurse auf Englisch. Deswegen wollen wir wirklich auch so vermitteln, dass es auch wirklich Company-wide gemacht wird. Früher war es ja tatsächlich so, dass wir alle eingeflogen haben. Also früher sind alle Leute nach Berlin eingeflogen worden, und das kriegen wir natürlich leider nicht mehr mit Corona. Aber wir hoffen, dass wir das vielleicht irgendwann wieder in Angriff nehmen können, weil sich das auch wirklich sehr, sehr positiv ausgewirkt hat auf den Spirit. Und dann einfach auch noch mal so ein bisschen die Geburtsstätte von sennder besuchen zu können, und dann wirklich noch mal hier im Headquarter die Leute kennenzulernen. Wir haben auch Aktivitäten gemacht.Wir haben das jetzt so gut wie es geht online. Aber früher war das auch eigentlich hier alles in Berlin verortet.

Luisa: Ja, darüber sprechen wir später noch mal kurz, wie sich die sennder Academy auch verändert hat durch Corona. Aber lass uns doch vorher noch mal darauf gucken, oder vielleicht kannst du uns das noch mal erklären, warum ihr, blöd ausgedrückt, überhaupt die sennder Academy gegründet habt, oder erarbeitet habt. Wieso macht ihr nicht einfach ein normales Onboarding-Verfahren? Kannst du auf das Warum dahinter eingehen? Was waren eure Ziele, für wen ist die sennder Academy? Gut, das hattest du jetzt eben schon gesagt – eigentlich ja alle Neustarter. Und auch, wie das Ganze aufgebaut ist, hattest du auch schon angesprochen, dass es eine Woche geht. Aber vielleicht kannst du da noch mal ein paar der Einblicke oder Eindrücke vermitteln, was wirklich genau in dieser einen Woche passiert.

Sabrina: Die Frage, warum eigentlich: Ich habe es auch schon ein bisschen beschrieben, aber letztendlich wollen wir wirklich, dass jeder Mitarbeiter von Anfang an bei sennder-- dass die Leute sich wohlfühlen, dass sie sich abgeholt fühlen. Weil, wie ich es schon angesprochen habe, wenn man in eine neue Firma kommt, das ist wirklich auch einfach eine Erfahrung, die kann auch manchen Leuten ein bisschen Angst machen. Deswegen denke ich wirklich, dass die Academy an sich da einfach auch so ein bisschen erst mal den Druck wegnimmt. Klar, es wird viel vermittelt, es ist viel Input. Aber es nimmt erst mal diesen Druck weg, wenn man in eine neue Firma reinkommt. Und wir haben wirklich die Chance, da aktiv die Leute miteinander zu verbinden. Wir können auch mit den Leuten in Kontakt treten. Wir können direkt auch uns präsentieren als Firma, und ich glaube, das ist superwichtig, da direkt in die Verbindung zu treten, mit allen Mitarbeitern. Und das ist auch immer was Besonderes. Wir haben supergute Erfahrungen damit gemacht. Und man sieht auch einfach, in Studien wird oft beschrieben, dass Leute, die ein gutes Onboarding genossen haben und dort gute Erfahrungen gemacht haben, prinzipiell auch einfach einen längeren Lifecycle in der Firma haben und dann wirklich auch nachweislich länger in der Firma bleiben. Das ist natürlich einfach ein Ziel von uns, die Leute wirklich auch bei uns zu haben und im besten Fall länger bei uns zu haben.Ich glaube, bei uns hat Kultur schon immer eine große Rolle gespielt, wird auch immer eine große Rolle spielen. Das kam auch schon immer von den Gründern. Das ist wirklich bei uns sehr verbunden in dem, was wir machen, und deswegen nehmen wir auch wirklich unsere Values da als Standpunkt dafür, dass wir wirklich die Extra Mile gehen. Wir machen halt bei sennder nicht nur kleine Sachen, wir machen wirklich alles gefühlt einfach noch mal bis zum nächsten Level, und wollen wirklich einfach das meiste rausholen. Und das ist was Besonderes, denke ich. Vor allem auch, weil wir in dem Sinne noch nicht so groß sind. Wir sind jetzt zwar größer, aber ich glaube, vieles sieht man wirklich auch bei etablierten Firmen. Ich kenne auch Firmen, die haben irgendwie sechs Wochen Training. Da sind wir noch nicht angekommen, in dem Sinne. Wir haben natürlich auch noch Team-Onboarding, wo dann noch mal direkt auch mit unseren Tools, wir haben dann auch nochmals Trainings, wenn die Leute in ihr Team kommen. Aber ich meine, prinzipiell für unsere Größe und, ich glaube, wie alt wir sind, ist es wirklich einfach was Besonderes, und da legen wir auch viel Wert drauf. Wie gesagt, wir gehen halt gern die Extra Mile und da denke ich, dass die Academy auch ein gutes Beispiel dafür ist. Wir sind da auch, ich würde sagen, extrem stolz drauf. Deswegen ist es für uns wirklich was Besonderes.Die nächste Frage war von dir, wie es im Prinzip richtig aufgebaut ist, richtig?

Luisa: Genau.

Sabrina: Genau, also wie gesagt, es geht fünf Tage. Wir haben bis zu 20 verschiedene Sessions, die wirklich durch die Bank weg sehr unterschiedlich sind. Also wir fangen meistens an mit dem Hardware-Setup. Also wir schicken natürlich vorher die ganzen Materialien zu unseren Neustartern. Manchmal zu den anderen Offices, wenn sie die da zurzeit abholen können, oder auch direkt nach Hause. Unser Office-Management-Team ist da superinvolviert, macht einen guten Job, und auch unser IT-Support, die sind da auch immer sehr aktiv, weil sie wirklich auch für die anderen Offices immer alles vorbereiten. Das ist definitiv ein Teamwork auch, alles dorthin zu verschicken.Dann haben wir direkt Montagmorgen gleich nochmal so ein Hardware-Setup, wo kontrolliert wird, hat es jeder geschafft, seinen Laptop fertig zu machen? Und dann geht es direkt in so eine – wir sagen, "Starting the Engine". Also dass es wirklich erst mal in ein Warm-up geht, wo erklärt wird, was die Academy ist, was wir machen, wo sich jeder auch einmal vorstellt. Dann haben wir zusammen Lunch, und danach kommt auch der David schon rein und hält dann wirklich eine supergute Präsentation über sennder. Wer wir sind, was uns ausmacht, wie unsere Geschichte ist. Was unsere guten Momente waren, was vielleicht auch mal schlechte Momente waren. Und danach auch noch mal eine Business-Modell-Introduction. Dort gehen wir auch noch mal direkt darauf ein, was wir direkt machen, was unser Business-Modell ist, was es auch für verschiedene Produkte bei uns gibt.Und das macht auch der Lukas, der ist unser Head of Strategy & Growth. Also wir haben wirklich auch sehr viele seniorige Presenter, die definitiv auch jeden Monat sich die Zeit nehmen. Das muss man halt auch wirklich bedenken, das ist auch für viele Leute, die Presenter sind, wirklich immer eine unglaubliche Contribution. Die machen das wirklich schon seit einem Jahr und nehmen sich jeden Monat auch die Zeit, das zu machen. Deswegen ist es, glaube ich, auch was Besonderes in dem Sinne, dass viele Leute sich auch aus ihrem persönlichen Kalender die Zeit nehmen. Und ich glaube, das macht einfach einen guten Eindruck bei all den Neustartern. Weil, unser Team freut sich auch drauf. Unser Team macht das auch supergerne und lernt die Leute kennen. Das ist wirklich für jeden Involvierten immer was ganz Besonderes, weil jede Gruppe anders ist. Jede Gruppe hat verschiedene Mitglieder. Die Neustarter sind immer unterschiedlich, und das macht ihnen natürlich auch Spaß.Dann haben wir noch Culture Workshops und eine superlange Tech-Intro, die auch von Stefan und Dirk geleitet werden. Einmal unserem CTO und unserem Interim VP of Engineering, der kommt auch von Project A. Also wirklich auch hier wieder sehr seniorige Presenter. Und dann gehen wir auch definitiv noch rein in den Markt, also wirklich noch mal, was ist Logistik? Wir haben dann Logistik 1.0, Logistik 2.0, und wir haben noch eine Introduction für Sales und Account und Partner Management. Hier auch super Presenter immer wieder dabei. Und da versuchen wir natürlich, das auch so interaktiv wie möglich zu machen. Also wir haben dann auch Quizzes mit eingebaut oder Challenges mit reingebracht. Wir stellen viele Fragen, wir lassen auch die Neustarter sehr viel sprechen, weil wir wirklich nicht wollen, dass es jetzt so Dauerbeschallung ist für eine Woche. Deswegen versuchen wir wirklich auch, sehr viel Interaktivität mit reinzubringen.Luisa: Cool, das klingt wirklich superspannend. Habe ich tatsächlich auch von anderen Unternehmen noch nicht gehört, dass so viel Input und so viel Arbeit in die Onboarding-Phase gesteckt wird. Also ja, hört sich super an und klingt so, als würde jeder gerne bei euch anfangen wollen.

Sabrina: Ja, also wer gerne bei uns anfangen möchte: Wir haben sehr viele offene Stellen auch noch. Werbung an der Seite.Luisa: Und was ist genau deine Rolle in der Academy? Du hattest es ja am Anfang erwähnt, dass du relativ am Anfang, als das People-Team und das Culture-Team, besser gesagt, gelauncht wurde, als das Culture-Team entstanden ist, dass du da mit ins Boot geholt worden bist. War das auch die Zeit, wo ihr euch überlegt habt, wir wollen unseren Onboarding-Prozess irgendwie verbessern oder anders gestalten, dass du da mit von Anfang an mit dabei warst? Oder wie kann ich mir deine Rolle in dem Ganzen vorstellen?

Sabrina: Genau. Als ich angefangen habe im Culture-Team, da gab es die Academy, glaube ich, schon ein, zwei Monate in relativ kleiner Form. Also man muss sich das auch damals vorstellen: Die erste Academy hat, glaube ich, angefangen, da hatten wir fünf Neustarter im Monat. Also das war da wirklich noch so ein bisschen kleiner. Die ging damals auch noch länger, war sogar zwei Wochen. Wir haben dann aber relativ schnell noch mal das ein bisschen verkürzt, weil das, wie gesagt, auch ein ganz schöner organisatorischer Aufwand ist im Hintergrund, stellt man sich glaube ich manchmal nicht so ganz vor, aber ich bin derzeit noch alleine dafür verantwortlich. Relativ schnell wurde das mein erstes großes Projekt. Am Anfang wusste ich noch, da war ich mal sehr aufgeregt, weil ich da noch nicht so gut Präsentationen halten konnte, da musste ich auch noch viel üben. Dann wurde ich relativ schnell ins kalte Wasser geworfen, habe dann auch selber ein paar Präsentationen gemacht. Ich bin jetzt hauptsächlich dafür verantwortlich, das voranzutreiben. Zum einen geht es natürlich um die bestehende Organisation, dass alles administrativ vorzubereiten, die richtigen Leute zu den richtigen Sessions einzuladen, die ganzen Präsentationen upzudaten, unser Tool upzudaten, den Kalender zu machen, die Webseite wirklich voranzutreiben.Das sind halt wirklich so ein paar Sachen, die müssen generisch wiederholt werden und dann geht es natürlich aber auch nochmal wirklich jeden Monat, okay, was können wir besser machen? Wo können wir nochmal den nächsten Step machen? Weil bei sennder ist es so, wir geben uns mit Sachen nicht zufrieden, wir wollen es natürlich immer noch besser machen. Deswegen versuchen wir wirklich jeden Monat zu schauen, was haben wir für Feedback bekommen? Was können wir noch vorantreiben? Wir haben noch ein paar Ideen, die in Zukunft noch kommen werden, arbeiten gerade auch zum Beispiel an einem Dashboard für Presenter, dass jeder auch zum Beispiel seine Rückmeldung einsehen kann, wie war meine letzte Präsentation? Was war das Feedback? Und so ein paar kleine Sachen, die noch-- An sich das Grundgerüst steht immer, aber es gibt immer noch Stellschrauben, die noch angepasst werden können. Da sind wir auch gerade ein bisschen dabei, das nochmal zum nächsten Level zu bringen.

Luisa: Okay. Da müssen wir vielleicht nochmal in einem Jahr oder so sprechen und hören, wie es sich verändert hat. Du hast eben das Feedback angesprochen von euren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wie ist denn das Feedback generell? Was für Rückmeldungen bekommt ihr?

Sabrina: Wir kriegen durchweg eigentlich immer super positives Feedback. Hauptsächlich geht es wirklich darum, dass die Leute das Gefühl haben, dass sie einen sehr warmen "Empfang" hatten, sich von Anfang an sehr wohl gefühlt haben. Die Kultur gleich super gut rübergekommen ist, die Presenter einen unglaublich guten Job gemacht haben, Organisation meistens auch Top-Sterne bekommen hat. Und darum geht es eigentlich, was ich schon gesagt hatte, dass man wirklich einfach die erste Woche es mehr oder weniger durchgeplant hat, wo man nicht in das kalte Wasser fallen kann. Und Leute die relativ schnell dieses Gefühl haben, dass sie ein Teil der sennder Family sind, wie wir das gerne nennen. Genau. Ich denke auch, dass wir während Corona vielen Leuten ein bisschen Spaß und Freude gebracht haben, weil ich weiß noch die erste "Corona-Academy", die wir hatten, das war sehr ad hoc und haben in zwei Wochen das ganze Konzept umgeworfen, alles sozusagen für den Online-Gebrauch umstrukturiert. Da waren die Leute wirklich auch super happy, dass sie den ganzen Tag interagieren können, neue Leute kennenlernen und auch einfach wieder ein bisschen abgelenkt werden von dem recht tristen Alltag, den man jetzt vielleicht auch während Corona hat. Das war so ein bisschen das Grundfeedback. Wir haben bei sennder eine unglaublich starke Feedback-Kultur. Das gibt es in jeglicher Form bei uns, wirklich sehr viel Feedback. Das haben wir auch in der Academy, dass wir wirklich eine einstündige interaktive Feedback-Runde haben wo wir verschiedene Gruppen aufbauen, und dann gibt es halt so drei Oberthemen, wo die Leute gefragt werden, was das Feedback dazu ist. Das machen wir derzeit auch auf Zoom. Dann gibt es nochmal eine Google-Form, was rumgeschickt wird, wo wir nochmal so ein bisschen die skalierbaren Daten rausziehen, weil dann einfach numerisch nochmal gesagt wird, wie zufrieden bist du gewesen? Was kann man besser machen? Dass man da einfach nochmal so ein bisschen auch die Daten hat, die wir tatsächlich als Vergleichswert nehmen und das auch in unseren Culture OKRs mit aufnehmen. Das hat einen unglaublich starken Wert auch bei uns im Team und wie wir uns weiterentwickeln wollen.Luisa: Du hattest das da vorhin schon angesprochen oder immer mal zwischendrin gesagt, wie es in 2020 während Corona war oder ist. Welchen Wandel hat denn die Academy durch die aktuelle Situation erlebt, und wie sieht sie heute aus, auch im Vergleich zu früher?

Sabrina: Genau. Wie ich schon angesprochen hatte, das war alles mal Onsite hier in Berlin, guten alten Zeiten. Genau. Und dann kam Corona. Damals, ich weiß noch, wie wir überlegt haben, was wir jetzt machen, und können wir das nicht irgendwie trotzdem Onsite? Dann ging es natürlich nicht mehr. Damals hatte man noch diesen Irrglauben, wir machen es jetzt zwei Monate Zoom, und dann geht alles wieder zurück zum normalen. Es hat sich dann nicht dahingehend entwickelt, was natürlich auch sehr schade ist, aber ich glaube, wir haben das Beste daraus gemacht. Wir haben relativ früh angefangen, die Maßnahmen auch zu machen. Haben dann erstmal entschieden, wir schwenken jetzt auf Zoom um. Da weiß ich auch noch, wie ich damals versucht habe durchzublicken was man da für eine Lizenz braucht, wie viele Leute da teilnehmen können, wie lange der Hype bei Zoom ist.Diese typischen ersten Fehler, die man sich wirklich vorstellt, das war dann auch so. Also wirklich 40 Minuten Abbruch. Es war ein bisschen Trial and Error zum Anfang, was auch glaube ich total normal ist. Dann haben wir das dann alles doch hingedeichselt bekommen, haben dann die richtige Zoom-Lizenz bekommen. Nach dem ersten Monat ist mir persönlich aufgefallen, dass ich voll Probleme hatte, die ganzen Fragen zu bearbeiten. Wir hatten ja weiterhin 20 bis 30 Neustarter pro Monat, dann hat man eine Introduction-Email herausgeschickt und dann bekam man relativ viel Feedback zurück, was ist der nächste Schritt? Was muss ich jetzt machen? Die Leute waren natürlich auch aufgeregt und wussten gar nicht so richtig, was sie machen sollen.Dann haben wir unsere Academy-Webpage gelauncht, wo alle Informationen über die Academy drauf sind, nochmal ein kleiner Artikel auch von David, der nochmal so ein bisschen beschreibt, was die Academy macht. Wir stellen alle Presenter vor, wir zeigen nochmal den Schedule auf, welche Session zum Beispiel wann stattfindet, was die Leute vorher machen müssen, so eine Checklist und nochmal so FAQs. Man hat auch versucht das ein bisschen skalierbarer zu gestalten, weil wie gesagt, mit 30, 40 Leuten, die einem Emails schreiben, da explodiert auch das Postfach einfach, und man kann natürlich nicht jedem gerecht werden. Deswegen haben wir uns sehr schnell auch nochmal so eine Online-Idee überlegt, und gleichzeitig ging es aber auch zum einen um die Neustarter, zum anderen aber auch um Manager und Presenter und die ganzen Stakeholder, die auch intern involviert sind. Dort haben wir wirklich schnell auch mit so eine Art Handbooks gearbeitet, also wirklich nochmal für jeden alles heruntergeschrieben, was sie wissen müssen, was vielleicht auch verschiedene Möglichkeiten sind Leute online onzuboarden. Das ging zum einen um die Academy, zum anderen hat man ja noch on-boarding nach der Academy, da ging es nochmal so ein bisschen warum haben wir so ein paar Tipps und Tricks aufgeschrieben, was sind Best Practices? Was kann man machen? Wie on-boarded man online am besten Leute an?Wir waren jetzt auch keine Experten aber wir dachten, wir versuchen unser Bestes hier zu unterstützen. Gleichzeitig haben wir mit jedem Presenter einzeln 30-Minuten-Workshops gehabt, wie man die Präsentation interaktiver machen kann, was man noch einbauen kann, Quizzes, die man übrigens auch bei Zoom machen kann. Wer die coole Funktion noch nicht kennt, da kann man auch online interaktiv Quizzes veranstalten. Und das war uns auch sehr wichtig zu vermeiden, dass es frontal den ganzen Tag nur geredet wird, sondern wir halt wirklich auch versuchen dort zu interagieren. Das war zum Anfang sehr stressig und auch ein bisschen ungewiss, auch für uns, wie wird es jetzt laufen? Dann hat man natürlich ein paar Fehler gemacht, aber letztendlich hat es uns, glaube ich, dazu getrieben, dass wir der ganzen Organisation auch online vertrauen. Selbst wenn es jetzt noch zwei Jahre so gehen würde mit Corona, wir wären jetzt an dem Punkt, wo wir sagen, das funktioniert jetzt, wir haben unsere Erfahrung gemacht. Wenn es dann wieder Onsite ist, kann es eigentlich nur noch besser werden, aber zum jetzigen Standpunkt sind wir glaube ich echt stolz dadrauf, dass es dann doch so gut funktioniert hat am Ende.

Luisa: Ja, das finde ich immer einen ganz wichtigen Punkt, den viele meiner Gäste hier im Podcast immer sagen, dass man, gerade wenn man neue Projekte launcht, oder einfach neue Dinge ausprobiert, es einfach machen soll oder einfach sein Bestes geben soll, aber dann immer aus Fehlern lernen sollte. Fehler machen ist nicht schlimm, sondern sind eigentlich die besten Lehrer in dem Sinne. Dadurch kann es ja nur besser werden. Gut zu hören, dass es bei euch auch so ist, und ihr euch selbst damit auch in das kalte Wasser ständig schmeißt.

Sabrina: Ja, genau das meine ich mit, dass wir mit Feedback so offen umgehen und wir das wirklich auch annehmen und das auch wirklich befürworten, weil letztendlich kannst du nicht besser werden, wenn du keine Rückmeldung bekommst. Ich glaube, das ist der Tipp, den ich allen Leuten geben würde, die derzeit in der Position sind, dass das Onboarding vielleicht gerade nicht so gut funktioniert, oder da einfach so ein bisschen die Ideen fehlen. Punkt Nummer 1 ist immer, es gibt unglaublich viele Sachen im Internet. Wir haben natürlich auch einfach einen Tag recherchiert oder mehr, haben wirklich verschiedene Blogs durchgestöbert. Es gibt unendlich viele eBooks, die man lesen kann. Ich glaube, es ist erstmal wichtig da-- Manche Tipps die wirken auch relativ einfach. Manchmal kommt man ja selber nicht darauf, weil man den Wald vor lauter Bäume nicht sieht. Deswegen denke ich wirklich, die Recherche zum einen ist unglaublich wichtig, und dann einfach mal jemanden anrufen und fragen, wie waren jetzt deine letzten paar Tage? Sag mir mal, wie du dich gefühlt hast. Was können wir besser machen? Dann einfach nochmal sich in die Position des Anderen reinzuversetzen, das bringt so viel Inhalt und so viel Verbesserungsmöglichkeiten, die man da für sich nutzen kann. Ich kann es immer wieder sagen, Feedback ist wirklich der Weg zum Erfolg, denke ich.

Luisa: Ja, definitiv. Was für Erfolgsparameter habt ihr euch gesetzt für die Academy? Wie messt ihr den konkreten Erfolg?

Sabrina: Zum einen ist jetzt natürlich das Feedback, was ich gerade schon angesprochen hatte. Dann wir sagen auf Grundlage auch des Online-Feedback-Bogens, den wir haben. Da gibt es ein paar Fragen, die darauf auch zielen, wo die Leute wirklich Nummern auswählen, und auf Grundlage der Nummern ziehen wir dann natürlich den Mittelwert. Dann nehmen wir diesen Wert und schauen, wie hat sich der Academy-Score verbessert, verschlechtert? Das sind einmal nur diese numerischen Parameter, die wir nutzen, und dann natürlich einfach das individuelle Feedback, was wir dann clustern. Wir haben drei Rubriken, einmal Culture, Content und Organisation. Dann schauen wir, was sind die größten Sachen, die genannt wurden? Welche Sachen wurden mehrmals angesprochen? Daraufhin schauen wir, was wird jetzt sozusagen als most urgent eingestuft? Was müssen wir jetzt als erstes angehen und das nochmal ein bisschen challengen? Prinzipiell sind das die wichtigsten Parameter, die wir nutzen. Dann natürlich auch von meiner Seite aus zu schauen, wie lief jetzt die Organisation? Was muss besser gemacht werden? Erfolg auch in dem Sinne. Müssen vielleicht nochmal andere Leute informiert werden, wie der Prozess ist? Müssen wir dahingehend nochmal ein bisschen, nicht Bildungsarbeit betreiben, aber da vielleicht auch nochmal ein bisschen Information rausschicken? Vielleicht nächstes Mal ein bisschen früher Bescheid sagen, wenn nochmal einer anfängt, und da einfach nochmal gucken.Es wird immer eine Situation geben, die vielleicht nicht ideal gelaufen ist. Man redet hier wirklich nicht davon, den perfekten Ansatz zu haben. Es wird immer jemanden haben, der noch short-term dazwischen hineinkommt. Dann ist der auf einmal nicht zu dem und dem eingeladen. Es passiert, und es wird auch immer passieren. Ich glaube, man wird nie irgendwie das perfekte System dahinter haben, weil man muss überlegen, wie viele Leute auch darin mit involviert sind, also wie viele Stakeholder letztendlich auch für das ganze Onboarding verantwortlich sind auf ganz verschiedenen Ebenen und ganz verschiedenen Offices. Dann kommt es manchmal auch zu Fehlern. Das ist auch vollkommen normal, aber ich glaube, dass man schauen muss, gibt es hier noch Häufungen? Was wurde vielleicht öfter genannt? Das dann wirklich auch einfach angehen. Das sind, glaube ich, ein bisschen die Parameter, die wir nutzen, um auch den Erfolg zu messen.Bis jetzt klappt es ganz gut. Man muss dabei ein bisschen aufpassen, jede Gruppe ist auch anders. Selbst wenn jetzt mal die Punkte um 0,2 schwanken, da geht jetzt auch nicht die Welt unter. Es ist auch normal. Es gibt auch manche Leute, die mögen das Online-Format auch einfach gar nicht. Das sind noch persönliche Einstellungen, die dahinter stehen. Ich kenne auch viele Leute, die sagen, "Habt ihr gut gemacht, aber ich finde das online einfach Kacke." Das ist dann auch so und das nehmen wir auch total an, aber es gibt auch keine [unintelligible 00:32:57] das jetzt gerade zu ändern. Es ist vollkommen valides Feedback, und ich verstehe das auch. Ich glaube, es wird auch irgendwann dann, ist man auch einfach traurig, wenn man nicht diese soziale Interaktion hat. Aber nichtsdestotrotz, wie gesagt, es kann auch mal zu Schwankungen kommen. Wenn sie jetzt natürlich super Ausreißer sind, dann muss man sich da definitiv nochmal Gedanken machen, aber prinzipiell schwankt es bei uns relativ in einem sehr moderaten Fenster. Wir sind eigentlich permanent wirklich auf einer sehr guten Lage unterwegs.

Luisa: Cool, das freut mich zu hören. Super. Vielen Dank Sabrina, dass du uns die sennder Academy vorgestellt hast. Ich finde es wirklich super spannend, und klingt auf jeden Fall nach einem coolen Einstieg in euer Unternehmen. Ich wünschte, es würden mehr Unternehmen so machen. Deswegen hoffe ich, dass auch unsere Hörerinnen und Hörer hier sich ein paar Tipps mit abholen konnten und vielleicht ihre eigenen kleinen Academies starten können. Vielen herzlichen Dank Sabrina, dass du dir heute die Zeit genommen hast, um mit mir über dieses Thema zu sprechen.

Sabrina: Sehr gerne, jederzeit. Die Tipps kann ich eigentlich immer nur weitergeben, sich einfach in die Position der Neustarter versetzen und dann einfach zu schauen, wie können wir das optimieren, um das für alle bestmöglich zu gestalten. Vielen Dank, dass ich heute hier sein durfte, hat sehr viel Spaß gemacht für meinen ersten Podcast. Und das natürlich auch mit dir hier, alte Zeiten aus der Uni. Hat mich wirklich sehr gefreut, hier zu sein. Vielen Dank.

Luisa: Ja, sehr gerne, hat mich auch gefreut. Vielen Dank, Sabrina.

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